Ministerium für Arbeit,Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
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Kurzbericht zum Kongress "Auf einen Blick"

Flyer Integrationskongress Solingen5. Integrationskongress des Landes Nordrhein-Westfalen -
Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt

 

Am 17.10.2011 fand in Solingen, im Theater und Konzerthaus, der 5. Integrationskongress unter dem Motto „Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt” statt.

 

Die Zahl von rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigt die große  Resonanz, die der Kongress insbesondere in Fachkreisen und der interessierten Öffentlichkeit gefunden hat.

 

Eröffnet wurde der Kongress, der bereits zum fünften Mal vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen veranstaltet wurde, von Norbert Feith, Oberbürgermeister der Stadt Solingen, sowie von Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, der in seinem Grußwort die Akzente der Integrationspolitik des Landes erläuterte und insbesondere bezüglich des neuen Teilhabe- und Integrationsgesetzes zusammenfassend feststellte, dass mit dem Gesetz erstmalig in einem Bundesland die verlässlichen Rahmenbedingungen für eine systematische Integrationsarbeit geschaffen würden, um endlich von einer Willkommenskultur zu einer Willkommensstruktur zu kommen. Darüber hinaus würdigte er die Leistungen der türkischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und anderer Zuwanderungsgruppen für den Aufstieg und materiellen Wohlstand des Landes.

 

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Anschließend führte die Moderatorin, Frau Helga Kirchner, im Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Haci Halil Uslucan, dem Leiter der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, mit dem Diskussionsthema „Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt” die Gäste an die vielfältigen Implikationen, die mit dem Thema verbunden sind, heran. Thematisert wurde neben dem biografischen Werdegang von Herrn Prof. Uslucan, der selbst als Kind mit seinen Eltern aus Zentralanatolien gekommen war und zunächst in Berlin Neukölln eine neue Heimat gefunden hatte, auch die Neuausrichtung des Zentrums für Türkeistudien als Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung unter inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten. Mit seiner sozialpsychologischen Perspektive auf Themen der Integration, wie z.B. die Integrationsleistungen von Zugewanderten und der zentralen Bedeutung für Zugewanderte sich „beheimatet zu fühlen", gab er vielfältige Denkanstöße für das Fachpublikum.

 

Die Mittagspause, die durch ein musikalisches Begleitprogramm eingeleitet wurde, bot überdies die Gelegenheit, sich Integrationsminister Schneider anzuschließen und auf dem „Markt der Möglichkeiten” die Stände und Angebote der Verbände, Organisationen und integrationspolitischen Akteure des Landes zu besuchen, Erfahrungen auszutauschen und weitere Kontakte zu knüpfen.

 

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Am Nachmittag wurde die gesellschaftliche Schlüsselaufgabe "gelingende Integration" ausgehend von folgenden Aspekten beleuchtet: Bildungschancen, politische Partizipation, bürgerschaftliches Engagement, Zugang zum Erwerbsleben und gutes nachbarschaftliches Zusammenleben. In fünf Foren, die sich diesen zentralen Themen widmeten, hatten Fachleute aus Integrationsarbeit und Integrationspolitik sowie Interessierte die Gelegenheit, sich zu informieren und zu diskutieren.

 

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Eine abschließende Expertenrunde mit der Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Zülfiye Kaykın, und namhaften Vertreterinnen und Vertretern des Landtages, der Freien Wohlfahrtspflege und der Stadt Solingen rundete mit abschließendem Resümee und Ausblick das Programm ab und bildete so den Schlusspunkt des Kongresses.