Ministerium für Arbeit,Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
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Mehr Menschen mit Migrationshintergrund in den öffentlichen Dienst


In Nordrhein-Westfalen ist der Startschuss mit der Initiative zur Interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung im Januar 2011 gefallen. NRW ist wie kein anderes Land von Einwanderung geprägt - rund ein Viertel der Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in den Verwaltungen des Landes wider. Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst beträgt derzeit schätzungsweise nur 2 - 3 %.

 

Hintergrund der Landesinitiative ist ein Kabinettbeschluss vom 21.12.2010, der aus drei Zielen besteht: Erstens soll der Anteil der Migrantinnen und Migranten im öffentlichen Dienst erhöht werden, zweitens geht es darum, möglichen Diskriminierungen bei der Besetzung ausgeschriebener Stellen entgegen zu wirken und drittens soll die interkulturelle Kompetenz der Beschäftigten gestärkt werden. 

 

Ein Baustein ist dabei die Erprobung des Instruments der „Anonymisierten Bewerbung” mit einem Stellenkontingent aus dem Landesdienst. In Zusammenarbeit aller Ressorts wird derzeit ein Gesamtkonzept der interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung erarbeitet.

 

Darüber hinaus will die Landesregierung nach und nach weitere Partner für die Teilnahme an der Landesinitiative gewinnen. Eine regelmäßige Berichterstattung sowie eine gemeinsame Veranstaltungen zum Austausch über den Stand sind vorgesehen. 

 

Pressemittelung: "Nordrhein-Westfalen macht Ernst: Pilotphase ´Anonymisierte Bewerbung`"

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