Einladung zur Fachtagung : "Soziale Arbeit in einer Schule der Vielfalt"
Am 21.06.2013 werden im Forum Leverkusen exemplarisch Projektergebnisse und Praxisbeispiele aus den einzelnen Projektstandorten präsentiert und die Herausforderungen für eine Soziale Arbeit an Schulen zur Diskussion gestellt. Soziale Arbeit im schulischen Kontext wird vor dem Hintergrund von Diversität und Disparitäten im Bildungssystem mit Vertreter*innen aus der Praxis und den beteiligten Hochschulen reflektiert. Die Konsequenzen für die Praxis sowie Impulse für das Studium und die Lehre werden zur Diskussion gestellt und auch auf ihre politischen Rahmenbedingungen kritisch überprüft.
Veranstalter: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW und Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren NRW (ehemals: Hauptstelle RAA NRW)
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6. Jahrestagung „Vielfalt in Schulen leben – das Miteinander gestalten!” des Netzwerkes für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte vom 06. – 07.06.2013 in Soest
Das Netzwerk für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte führt vom 06.06. bis 07.06.2013 seine 6. Jahrestagung mit dem Thema „Vielfalt in Schulen leben – das Miteinander gestalten” durch. In Vorträgen und Workshops werden die Themen „Vorurteile”, „Rassismus” und „Diskriminierung” beleuchtet, um daraus Handlungsstrategien für den Alltag abzuleiten.
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Die Mai - Ausgabe des Newsletters Integration in NRW ist erschienen
Wie steht es eigentlich um die Einbürgerung in NRW? Wie werden Imame und Dialogbeauftragte zu Demokratiebotschaftern? Wer wird der nächste Partner der Landesregierung bei der interkulturellen Öffnung? Diese und weitere Informationen erwarten Sie in der Mai-Ausgabe des Newsletters Integration 5. Und nicht nur das: In der Rubrik „Integration persönlich” stellen wir dieses Mal ein junges berufstätiges Paar vor, das in der Elternzeit die Rollen getauscht hat.
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Integration persönlich
Elternzeit mit türkischem Tee
Es gibt türkischen Tee, türkischen Kuchen und eine „türkische Elternzeit”. Genauer gesagt, es gibt ein türkisches Lehrerpaar mit drei Kindern, das wechselseitig das Klassenzimmer gegen das Kinderzimmer ausgetauscht hat. Ali und Gülay Sekerci sind Lehrer mit Leib und Seele geworden. Wie kam es dazu und gab es Pannen bei der Rollenverteilung als Eltern? Ein persönliches Portrait über ein junges, berufstätiges Lehrerpaar.
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Aktuelle Informationen zur Mehrthemenbefragung
Die Zahl der Einbürgerungen in Nordrhein-Westfalen ist 2012 weiter gestiegen. Das geht aus der jüngsten Studie der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI Essen), der sogenannten Mehrthemenbefragung, hervor. Integrationsminister Guntram Schneider stellte gemeinsam mit Professor Dr. Haci-Halil Uslucan, Leiter des ZfTI, die Ergebnisse der Studie sowie aktuelle Trends zum Thema Einbürgerung vor.
Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales vom 08.05.2013
Motto des Landesintegrationskongresses 2013: „Wir haben geöffnet! - Vielfalt als Erfolgsfaktor”
Der Landesintegrationskongress 2013 findet am 18. November im Konzert- und Theaterhaus der Stadt Solingen statt.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Wir haben geöffnet! - Vielfalt als Erfolgsfaktor” und beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Aspekten der interkulturellen Öffnung in der Arbeitswelt. Der Kongress ist eingebettet in die vom Integrationsministerium in Zusammenarbeit mit allen Ressorts vor zwei Jahren gestarteten Landesinitiative „Mehr Migrantinnen und Migranten in den Öffentlichen Dienst. Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung”.
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Fortbildungsreihe
Imame und Dialogbeauftragte werden Demokratiebotschafterinnen und -botschafter
Die Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Moscheegemeinden, die sich berufsbegleitend weiterbilden möchten, um dem Islamismus gegen zu wirken und den Demokratisierungsprozess von jungen radikalisierten Musliminnen und Muslimen zu begleiten. Die Fortbildungsreihe vermittelt die notwendigen inhaltlichen Voraussetzungen und findet vom 7. Mai bis Dezember 2013 in der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen statt. Die Fortbildung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Düsseldorf und die Deutsch-Islamische-Moschee-Stiftung Düsseldorf durchgeführt.
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Richtlinie zur Einreise und den Aufenthalt von Drittstaats-Angehörigen, neue Regelungen u. a. für Au- pairs, Praktikanten und Familienangehörige
Die Europäische Kommission veröffentlichte einen Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen zu Forschungs- oder Studienzwecken, zur Teilnahme an einem Schüleraustausch, einem bezahlten oder unbezahlten Praktikum, einem Freiwilligendienst oder zur Ausübung einer Au-pair-Beschäftigung. Hierbei sollen die Schwachstellen der Richtlinien von 2004 und 2005 behoben werden, damit eine angemessene Behandlung von Drittstaatsangehörigen durchweg gewährleistet werden kann. Zudem füge sich der Vorschlag in die Einführung einer umfassenden Einwanderungspolitik der Europäischen Union ein und trage zur Armutsbekämpfung und der Erreichung der Millenium - Entwicklungsziele sowie der EU 2020-Strategie ein.
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CIVIS Medienpreis für Integration 2013
Für Integration und kulturelle Vielfalt – gegen Rassismus und Diskriminierung
Der CIVIS Medienpreis zeichnet die besten Programme zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt in Europa aus. 639 Programme aus 22 Ländern der Europäischen Union und der Schweiz erreichten CIVIS. Sie verdeutlichen die europäische Dimension des CIVIS Medienpreises. Im europäischen Wettbewerb 2013 dominierten erneut Berichterstattungen zu Flucht- und Asylthemen, Migration und Integration von Menschen unterschiedlichster nationaler, ethnischer oder religiöser Herkunft.
Festakt und TV-Gala des Europäischen CIVIS Medienpreises finden am 16. Mai 2013 um 18.00 Uhr im Auswärtigen Amt in Berlin statt.
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KAUSA Medienpreis 2013
„Macht sie sichtbar – Bildungswege von Migrantinnen und Migranten” – das ist das Motto des KAUSA Medienpreises. Geschichten über kreative Unternehmensgründungen oder außergewöhnliche (Bildungs-)Karrieren stehen bei dem seit 2010 jährlich ausgetragenen Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Fokus.
Neben Text, Audio- und Videobeiträgen können in diesem Jahr zum ersten Mal auch Multimediabeiträge wie Audioslideshows oder Webdocumentarys eingereicht werden. Insgesamt ist der Preis mit 30.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 08. Juli 2013.
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Tagung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Am 18. und 19. Juli 2013 findet in Münster (Westfalen) eine Tagung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Staatsangehörigkeit, Einbürgerung und Partizipation statt. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland knapp 107.000 Ausländer eingebürgert, was eine Einbürgerungsquote von 1,6 Prozent bedeutete. Warum lassen sich nicht mehr Personen einbürgern? Was hält diejenigen, die alle Voraussetzungen erfüllen, davon ab, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen? Sollten die rechtlichen Grundlagen verändert werden?
Diesen und weiteren Fragen möchte die Tagung nachgehen und dabei die aktuelle Staatsangehörigkeitspolitik und Verwaltungspraxis beleuchten. Ein weiteres wichtiges Thema wird dabei die Optionspflicht sein. Reichen Sie jetzt Ihre Beiträge ein - der Anmeldeschluss ist der 31. Mai!
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Neue praxisorientierte Handreichung erschienen
Bildungsberatung für junge Migrantinnen und Migranten und die Relevanz der Anerkennung mitgebrachter Vorbildung
Für junge Migrantinnen und Migranten ist der Weg in ein gelingendes Leben in der neuen Heimat nicht immer leicht. Für ihre teils ambitionierten Bildungswege erhalten sie Unterstützung durch die „Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF H)”. Die aktuelle Ausgabe der "Aspekte der Jugendsozialarbeit" der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) hebt das Thema Anerkennung als Teilbereich der Bildungsberatung für Migranten und Migrantinnen besonders hervor und bietet den Akteuren in der Beratung von Migrantinnen und Migranten eine praxisorientierte Handreichung. die zur Orientierung im Zuständigkeits- und Aufgabenbereich der Beratungs-, Bewertungs- und Anerkennungsstellen beiträgt.
Download der Handreichung (.pdf-Datei)
Veranstaltungshinweis: Solingen erinnern
20 Jahre nach dem tödlichen Brandanschlag im Wohnhaus der Familien Genç in Solingen berichten am 16. Mai in Köln ZeitzeugInnen über die Tat, die Täter und die geistigen Brandstifter in Politik und Medien. Sie sprechen über die Verzweiflung und Wut unter vielen EinwandererInnen, besonders unter den jungen, über Anteilnahme und Solidarität gegen Rassismus. Solingen erinnern – das ist nach der Aufdeckung der menschenverachtenden Morde des NSU aktueller denn je.
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Erfolgreiche gemeinsame Sitzung der Landesbeiräte für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen von Nordrhein-Westfalen und von Hessen
„Trotz unterschiedlicher Ansätze verfolgen beide gleiche Ziele. Der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Landesbeiräte ist ein Gewinn für die Zukunft”,- bemerkten Margarethe Ziegler-Raschdorf, Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler und Staatssekretärin Zülfiye Kaykın nach der Sitzung.
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Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz für Fachkräfte in der Bildungs- und Integrationsarbeit in NRW
- An Fachkräfte in der Bildungs- und Integrationsarbeit richtet sich die Fortbildung „Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz”, die im Mai 2013 startet. Die Professionalisierung wird angeboten von der Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren NRW (vormals Hauptstelle RAA NRW) in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und der Hochschule RheinMain.
Themenschwerpunkte der Fortbildungsreihe, die aus 4 Modulen besteht, sind:
- Interkulturelle Sensibilisierung, interkulturelle Kompetenz
- Lebenslagen, Politik und Werteorientierung bezogen auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
- Netzwerke und Kooperationsmodelle
- Kommunikation und Fallbearbeitung im interkulturellen Feld
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem
Flyer.
Lesepaten mit Migrationshintergrund gesucht
Gute Bücher sind wie wahre Freunde. Sie begleiten uns durch das Leben und bringen oft weiter. Der Grundstein wird in jungen Jahren gelegt. Neben Schule und Elternhaus helfen dabei Lesepaten, sie sind die Freunde der Bücher und bringen das Lesen den Kindern ganz nah. Ein spezielles Beispiel stellen wir Ihnen heute aus der ”Stadt der Tausend Feuer” vor. Der Gelsenkirchener Mentor Reno Veit hat „Feuer gefangen” für eine Mission, die Lesepaten sucht und Freude vermittelt.
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Minister Schneider: Zuwanderung ist ein Gewinn für unser Land
Zuwanderung stabilisiert die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. Dies ist ein Ergebnis der ersten Kommentierten Zuwanderungs- und Integrationsstatistik für das Land NRW, die Integrationsminister Guntram Schneider vorgelegt hat. "Ohne Zuwanderung hätte NRW nur noch 14 Millionen Einwohner. Und ganz aktuell stellen wir fest, dass die seit dem Jahr 2000 zu uns gekommenen Zuwanderinnen und Zuwanderer nicht nur jünger sind als unser Bevölkerungsdurchschnitt, sondern auch besser ausgebildet. Wir können also mit Recht sagen, dass wir heute ein so starkes Land sind, weil wir immer offen für Menschen aus allen Teilen der Welt waren", sagte Schneider. Das im vergangenen Jahr verabschiedete Teilhabe- und Integrationsgesetz sieht vor, dass die Landesregierung jedes Jahr eine kommentierte Zuwanderungs- und Integrationsstatistik vorlegt. Ein Schwerpunkt der ersten Ausgabe dieser Statistik ist die "neue" Zuwanderung seit dem Jahr 2000.
Aktuelle Presseerklärung
Die 1. Kommentierte Zuwanderungs- und Integrationsstatistik findet sich hier
NRW nimmt rund 1.000 syrische Flüchtlinge auf
Minister Jäger und Minister Schneider: Aufnahme ist angesichts der dramatischen Situation in Syrien ein Gebot der Menschlichkeit
Nordrhein-Westfalen nimmt rund 1.000 syrische Flüchtlinge auf. „Angesichts der katastrophalen humanitären Verhältnisse in Syrien und der angespannten Lage in den Nachbarländern der Arabischen Republik ist es ein Gebot der Menschlichkeit, syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen Zuflucht zu gewähren.” Langfristig bedarf es zur Lösung einer solch humanitären Aufgabe einer europäischen Gesamtkonzeption, unterstrichen die Minister. „Die Perspektive auf ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erleichtert zudem die Integration. Mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz haben wir im letzten Jahr auch eine solide gesetzliche Basis für die Aufnahme solch Hilfebedürftiger geschaffen. Die im Gesetz verankerten Integrationspauschalen unterstützen die Städte und Gemeinden, die die Menschen aufnehmen”, unterstrich Schneider.
Zur Pressemeldung
Integrationsminister stimmen mit 2/3-Mehrheit gegen Optionspflicht und für doppelte Staatsbürgerschaft
Nordrhein-Westfalen hat sich auf der Integrationsministerkonferenz in Dresden ausdrücklich für die Abschaffung der Optionspflicht für junge Migranten eingesetzt. Damit wurde ein von NRW eingebrachter Beschlussvorschlag angenommen. Hintergrund der Forderung ist die gesetzliche Vorgabe, dass hier geborene Migrantenkinder sich bis zum 23. Lebensjahr zwischen dem Pass der Eltern und dem deutschen Pass entscheiden müssen und in Entscheidungskonflikte geraten. „Unser Ziel kann es nicht sein, Bürger zu verlieren. Unser Ziel muss sein, mehr Einbürgerungen zu verwirklichen”, erklärte dazu NRW-Integrationsminister Schneider.
Zur Pressemeldung
Neues Rundschreiben des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen
In diesen Rundschreiben informiert der Landesbeirat über seine Arbeit und weist auf besondere Entwicklungen in der Zuwanderungs- und Integrationsarbeit hin. Die aktuelle Ausgabe 1/2013 informiert u.a. über den fortschreitenden Aufbau der Kommunalen Integrationszentren und die interkulturelle Öffnung der Verwaltung.
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